Archiv für den Monat: März 2016

Wohin führt der Weg?

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Nicht ganz ernst gemeint…. – oder vielleicht doch? Manchmal sollte man nicht anfagen über Dinge nachzudenken. Falls doch, dann werfen die Gedanken doch nur neue Fragen auf.

Was kommt beispielsweise heraus, wenn man über das links abgebildete Schild beginnt nachzudenken?

  • Erste Frage: Bin ich auf dem Weg nach Rom? Denn bekanntlich führen ja alle Wege nach Rom. Resultierende Frage: Warum ist das Schild nicht in italienischer Sprache?
  • Zweite Frage: Wieso passiert kein Unfall, wenn die Autos auf der Straße in alle Richtungen fahren?
  • Dritte Frage: Wie kann ein Pfeil in alle Richtungen gleichzeitig zeigen? Und die resultierende Frage: Wie müsste eigentlich ein korrektes Symbol für die Anzeige aller Richtungen aussehen?
  • Vierte Frage – und die ist doch ernsthaft wirklich tiefgründig: Wieso hat die Straße, an der das Schild steht, über eine Gegenfahrbahn? Und die resultierende Frage: Und wo geht es da hin?

Jetzt bin ich verwirrt. Nachdenken ist halt doch manchmal echt anstrengend. 🙂

PHP Counter Project

Das Counter-Project ist ein Textdateien-basierender Zugriffs- und Hit-Counter. Der Counter erfasst
– Seitenaufrufe
– Klicks auf Links
– Klicks auf Downloads (sind ja auch nur Links).

Die Zählung von Seitenaufrufen ist bei *.php-Dateien durch Ergänzung des Quelltextes möglich, bei allen anderen Dateitypen / Links mittels einer Datei (der relink.php) möglich, welche über eine definierte ID zu dem eigentlich File weiterleitet.

Für jeden Hit wird ein eigenes Counterfile (die Datendatei sozusagen) genutzt. Wesentlicher Vorteil hierbei ist, daß dadurch die Zugriffe sehr schnell verlaufen. Es muß nicht jedes Mal eine große Counterdatei gelesen und neu geschrieben werden. Durch die Verwendung von multidimensionalen Arrays ist es möglich z.Zt. 100 Verzeichnisse (0-99) mit jeweils 100 Dateien (IDs 0-99) über den Counter zu zählen. Wer sich mit PHP auskennt, kann den Counter natürlich noch selbst ohne Probleme erweitern. Es ist allerdings auch möglich (ohne programmieren zu müssen), innerhalb eines Verzeichnisses mehr als 100 Dateien/Links zu zählen (dazu mehr in der Hilfe).

Der Counter kommt ohne MySQL aus, lediglich PHP muss Schreibrechte für die Counterdateien besitzen. Neben dem reinen Zählen der Zugriffe dokumentiert er auf Wunsch auch Datum, Uhrzeit, IP-Adresse und den Namen der aufgerufenen Datei / des angeklickten Links in einer separaten Datei.

Zusätzlich ist eine Auswertung möglich. Als Sortierkriterien können angewendet werden: Hits aller Links in Reihenfolge der Konfiguration, Hits sortiert nach Zugriffen (aufsteigend und absteigend). Weiterhin enthalten sind ein Counterfile-Generator (generiert Counterfiles mit beliebigem Wert) und Beispiel-Dateien. Zuletzt verfügt der Counter auch über eine Kontrolle inkl. Fehlerseite. An dieser Stelle sei schon einmal gesagt, daß er nicht erkennt, ob eine Seite existiert.

Im Download-Archiv befinden sich zudem Beispiel-Dateien, wie auch Tools zum Counter.

Ausführliche Hilfe und Infos gibt es in der readme.html, die Teil des Download-Archivs ist, aber auch als Online-Version hier zur Verfügung steht.

Folgende Downloads stehen zur Zeit zur Verfügung:

ZIP-Archiv, Version 0.1, deutsch, ca. 42 KB
(inkl. Hilfe, Beispiele usw.)

CopyPHP

Copy.php ist ein Skript, welches Dateien von einem entferten Server auf den lokalen (Web-) Server kopiert. Natürlich können auch Dateien von lokal nach lokal kopiert werden, wobei es hierfür ja bereits eine Funktion in PHP gibt.

Innerhalb des Skripts sind die wichtigsten Hinweise und ein paar Erklärungen zu finden. Bitte beachten, dass auch für dieses Skript die Beschränkung der Ausführungszeit auf dem Server greift (siehe php.ini auf dem Server). Bei größeren Dateien bricht der Server hier möglicherweise die Bearbeitung des Skripts (das Kopieren) ab, bevor die Datei vollständig übertragen wurde.

CopyPHP 1.3 – Archiv (ZIP, ca. 1.5 KB)

In der Version 1.3 wurden ein paar wichtige Änderungen vorgenommen, u.a. können jetzt alle Variablen mit Anführungszeichen eingegeben werden. Außerdem wurde eine vergessene geschweifte Klammer ergänzt.

CopyPHP 1.0 – Archiv (ZIP, ca. 1.5 KB)

PHP RefCount

REFCount in der Version 0.1 ist ein Counter, der Seitenaufrufe abhängig von der aufrufenden Adresse (URL) zaehlt. Hierbei wird die refcount.php mit einer der aufrufenden Seite zugeordneten ID aufgerufen. Dokumentiert wird die Anzahl der Zugriffe pro Tag und pro aufrufender Seite. Zudem kann in Abhängigkeit von der aufrufenden Seite auf Wunsch eine individuelle Weiterleitung festgelegt werden. Diese Funktion ist optional, es kann auch auf eine Standardseite gelinkt werden.

REFCount kann auch als Counter für Hits auf den eigenen Seiten eingesetzt werden, so wie auch als Counter für Links, die von der eigenen Seite aus aufgerufen werden,sich aber nicht auf der eigenen Seite befinden.

REFCount kommt ohne MySQL aus, lediglich PHP muss Schreibrechte für die Counterdateien besitzen. Neben dem reinen Zählen der Zugriffe dokumentiert REFCount auch Aufrufe, die nicht zugeordnet werden konnten. Pro aufrufender URL wird eine Zähldatei angelegt, welche über eine integrierte Auswertung auslesbar ist, aber auch mittels anderer Programme (z.B. Excel) ausgewertet werden kann.

Mittlerweile gibt es zu REFCount 0.1 einige Auswertungs-AddOns. Der Counter an sich ist unverändert geblieben. Weil viele Nutzer den Counter aufgrund seiner simplen, strukturierten Programmierung gelobt haben, wurde das ursprüngliche ZIP-Archiv unverändert gelassen. Die Auswertungs-AddOns können einzeln heruntergeladen werden.

REFCount ist Freeware für den nicht-kommerziellen Einsatz, s.a. Hinweise in den Hilfedateien. Bitte die Kommentare und Hinweise auf den Autor (mich) unverändert lassen, bei Änderung/Ergänzung des Quelltextes bitte Hinweis auf den Originalautor einfügen. Danke 🙂

 

Download & AddOns

Refcount-Download:
REFCount v0.1 – Archiv (ZIP, ca. 9 KB)
Der eigentliche Counter (REFCount v0.1). Details sind in der Hilfedatei zu finden, welche (allerdings z.Zt. nur als reiner Text) auch online betrachtet werden kann.

AddOn-Downloads:
All Over-Ausgabe – Archiv (ZIP, ca. 2 KB)
Auswertung zum Counter. Wird in eine bestehende PHP-Seite eingebunden und gibt die Anzahl aller mit RefCount gezählten Counter zurück. Hilfe innerhalb der PHP-Datei vorhanden. Eignet sich z.B. sehr gut für die Startseite der Homepage (“ XXXXX Besucher seit…“).

DOW-Auswertung, mit Wochentagangabe – Archiv inklusive Hilfe (ZIP, ca. 6 KB)
Auswertung zum Counter, mit der Möglichkeit Wochentage anzeigen zu lassen. Zudem werden auf der Auswertungsseite Zugriffe „heute, gestern, vorgestern“ angezeigt, sowie Gesamtzugriffe. Direkter Aufruf der Counterdateien (txt-Format) aus der Seite möglich.

RefStatModule, Einzelauswertung – Archiv inklusive Hilfe (ZIP, ca. 5 KB)
Ermöglicht detaillierte Ausgabe für einzelne Counter entweder als eigene Seite oder innerhalb einer bestehenden PHP-Seite. Stellt u.a. folgende Werte zur Verfügung: Zugriffe heute, gestern, vorgestern, insgesamt, Durchschnitt pro Tag.

Erweiterte Auswertung – Archiv (ZIP, ca. 2 KB)
Zeigt die Hits in Tabellenform mit Gesamtzahl pro ID und insgesamt für alle IDs.

PHP Strichliste 1.0

Die PHP Strichliste ist die gute, alte Strichliste als Online-Version. Der Quelltext ist nur ein paar Zeilen lang und die Liste ist sofort einsetzbar. Kommt ohne SQL aus, das Zählen funktioniert mit einer php-Datei.

Zur Darstellung werden zwei Grafiken (5er-Strich-Block und einzelner Strich) benutzt, die im Archiv enthalten sind. Die Grafiken können natürlich ausgetauscht werden, so dass ein individueller Strichstil möglich ist. 🙂

Bei Anzeige der Strichliste wird der Wert zusätzlich als Zahl angezeigt. Über einen Button (ebenfalls im Archiv enthalten) kann der Zählwert um eins erhöht werden. Bei Klick auf den Button wird die plus.php aufgerufen, welche den Wert dann in den Zähler schreibt. Diese ist auch mit Variablenübergabe aufrufbar, so dass der Zählwert zurückgesetzt werden kann. Alternativ ist es auch möglich den Zähler auf einen bestimmten Wert zu setzen. Hierzu bitte die Hinweise in den Skriptdateien beachten. Bei Bedarf kann ein Logging aktiviert werden (s. Hinweis in plus.php).

Download: PHP Strichliste 1.0 – Archiv (ZIP, ca. 6 KB)

ToDo-Liste in Excel

Eine einfache ToDo-Liste im Excel-Format.

Themen (Aufgaben) werden zeilenweise eingetragen und mit einer Timeline versehen. Zusätzlich können die voraussichtliche Dauer, so wie eine Priorität angegeben werden.

Eine automatische Formatierung markiert kritische Timelines verschiedenfarbig, auch unter Berücksichtung der angegebenen voraussichtlichen Dauer eines Projektes. Als erledigt markierte Punkte werden grün durchgestrichen dargestellt. Die Sortierung per Button sortiert nach Timeline, Prio und erledigt / nicht erledigt. Per Button Zeile einfügen können neue Themen zur einfacheren Bedienung oben angefügt werden.

Download Excel-Datei (Excel 97-2007)
ToDo-Liste (leer) – ca. 50 KB
ToDo-Liste (gefüllt mit ein paar Beispielen) – ca. 50 KB

todo-liste

Lottoauswertung in Excel

Mal wieder Lotto gespielt und jetzt eine Menge Zahlen zu kontrollieren? Dann ist die Lottoauswertung in Excel genau der richtige Download.

Einfach die gezogenen und getippten Zahlen eingeben und schon werden vorhandene Gewinne anzgezeigt. Gut geeignet für Gelegenheitstipper, aber auch für Spieler, die häufiger die gleichen Zahlen verwenden. Auswertung inklusive Spiel 77 und Super 6.

Zum Download steht jetzt Version 1.2 bereit. Version 1.2 ist umgestellt auf die neuen Gewinnklassen.

Download Lottoauswertung
(xlsx-Datei, ca. 34 KB, ab Excel 2007)

Download Lottoauswertung mit Beispielzahlen
(xlsx-Datei, ca. 34 KB, ab Excel 2007)

Die Excel-Datei ist mit einem Blattschutz gegen versehentliches Überschreiben von Formeln versehen. Bei Interesse kann der Blattschutz aufgehoben werden, ein Kennwort ist nicht erforderlich. Sollte eine Kennwortabfrage erscheinen, dann das Kennwort-Feld einfach leer lassen.

Die kostenlose, nicht-kommerzielle Weitergabe ist gestattet.

Linkliste Fotografie

Die Linkliste für den Bereich Fotografie ist eine Sammlung von Webseiten, die sich meiner Meinung nach immer wieder als hilfreich erwiesen haben. Dass Informationen zu Nikon-Produkten auf nikon.de zu finden sind, Infos zu Canon-Produkten auf canon.de usw. ist wohl selbstverständlich. Deshalb ist diese Linkliste keine Auflistung aller bekannten Kamera- und Objektivhersteller…

Zu den Test- und Review-Seiten: Lassen Sie sich nicht von einem Test auf einer Seite „verrückt machen“. Vor einer Kaufentscheidung sollten Sie mehrere Tests und Meinungen lesen und die Ergebnisse unter Berücksichtigung Ihrer Anforderungen bewerten. Auch das Anschauen von aussagekräftigen (!) Beispielbildern z.B. im DSLR-Forum ist m.E. durchaus hilfreich.

Falls Sie sich wundern, dass in der Linkliste keine Links mehr zu finden sind, dann liegt das dran, dass das LG Hamburg Ende November 2016 entschieden hat, dass Webseitenbetreiber sicherstellen müssen, dass Inhalte von Links (also die verlinkten Seiten, nicht nur die eigene) keine Urheberrechtsverletztungen begehen (Az. 310 O 402/16) – kurz und knapp zusammengefasst. Auch wenn das vielleicht für diese privat betriebene Seite ohne Gewinnerzielungsabsicht nicht gilt, so wurden hier aus Sicherheitsgründen alle Links entfernt. Kopieren Sie einfach die Adresse und fügen Sie sie in die Adresszeile Ihres Browsers ein. Bleibt zu hoffen, dass nicht bald das ganze Internet so aussehen muss…

www.dslr-forum.de

Das deutschsprachige, markenunabhängige Forum für digitale Fotografie. Eigener Bereich für Kaufberatungen. Viele klar strukturierte Unterforen zu verschiedenen Herstellern und Themen. Beispielbilderthreads zu sehr vielen Kameras und Objektiven.

www.butkus.org/chinon/

Archiv für verschiedene Kamera-Bedienungsanleitungen. Insbesondere bei älteren Modellen wird man hier fündig. Grafisch schrecklich aufbereitet, aber hilfreich.

www.photozone.de

Objektiv-Tests

www.dpreview.com

Reviews und Tests zu Kameras und Objektiven. Sehr umfassend. Besonders praktisch: Der direkte Vergleich mehrere Modelle. Auch stehen die Testbilder als Download zur Verfügung.

www.kenrockwell.com

Manche lieben ihn, manche hassen ihn. Emotionslos betrachtet liefert Ken Rockwell eine sehr umfassende Sammlung an Kamera- und Objektivtests.

www.dxomark.com

Gute Testseite mit direkter Vergleichsmöglichkeit

http://www.imaging-resource.com/

http://www.imaging-resource.com/IMCOMP/COMPS01.HTM (Vergleich starten)

Testseite mit direkter Vergleichsmöglichkeit

https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/52165/~/verwendung-der-funktion-zur-af-feinabstimmung

Vernünftiger Fokustest und Verwendung der AF-Feinabstimmung (Nikon Customer Service). Test ist auch auf andere Kameramarken übertragbar.

Gebrauchtpreisliste Canon
Gebrauchtpreisliste Nikon
Gebrauchtpreisliste Sigma

Gebrauchtpreisliste von Pöppings Fotografenversicherung. Bietet für Hardware von Canon, Nikon und Sigma eine gute Orientierung welchen Betrag eine gebrauchte Linse oder Kamera wert ist.

www.fotolehrgang.de

Fotolehrgang im Internet. Ideal für Einsteiger in die Welt der Fotografie, die auf ein Buch zunächst verzichten möchten.

http://faq.d-r-f.de/wiki/Nikon_i-TTL

Die Nikon Blitz-FAQ

foto.beitinger.de

Interessante Beiträge rund um das Thema Fotografie. Besonders lesenswert und informativ sind die Beiträge zum Farbmanagement und zur Monitorkalibrierung/-profilierung.

www.augenblicke-eingefangen.de/catalog/index.php

Deutscher Shop, der viel Zubehör für Naturfotografie bietet. Aber auch und insbesondere das Stativzubehörsegment ist umfassend, bei Rückfragen ist eine freundliche. telefonische Beratung möglich (und die Erreichbarkeit gegeben).

http://www.digitalb2.de/nikon/systemcd/htm/11/1102h__d.htm

Sehr hilfreiche Übersicht der Nikon Streulichtblenden („Gegenlichtblenden“). Wer schon immer mal für ein älteres Glas bei der Suche nach der passenden „GeLi“ verzweifelt ist, wird diese Seite lieben.

www.heavens-above.com

Für alle die, die wissen möchten, was dort am Himmel auf ihrem Abend-/Nachtfoto zu sehen ist. Anhand des Aufnahmeortes können Satellitenpositionen, Sternen- und Planetenpositionen, sowie die Route der ISS dargestellt werden. So wird aus manchem Ufo dann doch ein bekanntes Objekt und kein Akte-X-Fall.

www.dofmaster.com

Schärfentiefe-Kalkulator (Depth of Field – DOF). Neben einer Online-Version stehen Versionen für Windows, Android, iPhone und PalmOS zur Verfügung.

https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/19072/c/650/r_id/127683

Kompatiblitätsliste für Nikon Kameras und Objektive (welches Objektiv hat welche Funktion an welchem Body). Download als Excel-Datei.

http://www.photosynthesis.co.nz/nikon/index.html

Detaillierte Informationen und S/N zu Nikon-Objektiven

http://www.sigma-imaging-uk.com/downloads

Broschüren und Manuals von Sigma (leider so nocht nicht auf der deutschsprachigen Seite gesehen)

www.amarra.de

EXIF-Viewer, Windows-Tool. Klein, kostenlos und leistungsstark. Liest z.B. aus einer einzelnen Datei sämtliche EXIF-Informationen aus, die mit anderen Programmen nicht immer angezeigt werden, z.B. Anzahl der Auslösungen der Kamera. Zudem bietet das Programm Bildvergleiche oder statistische Auswertungen über ganze Verzeichnisbäume (wieviel % der Fotos wurden mit Objektiv XY gemacht, wie ist die prozentuale Verteilung der Brennweite, ISO, etc.).

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/fxif/

EXIF-Viewer-Addon für Firefox. Kann per Rechtsklick die EXIF-Daten eines Bildes im Browser anzeigen.

www.nsonic.de/blog/software/jpgcompressor/

Kleines und nützliches Windows-Tool, welches JPEG-Bilder auf eine bestimmte Größe (Pixelgröße und/oder Dateigröße) verkleinert und zudem noch nachschärfen kann.

www.xnview.de

Kostenloser Grafikbetrachter und -konvertierer. Unterstützt verschiedenste Formate und Batch-Verarbeitung.

www.irfanview.de

Klassiker in der Bildbetrachtung und -konvertierung.

zeiss.de/clnblog

Blog von Zeiss rund um die Fotografie. Nicht nur Besitzer von Zeiss Optiken interessant, sonder auch viel Wissenswertes.

haukefischer.fr

Sehr interessante Tutorials rund um die Fotografie.

http://flopix.de/wordpress/silberne-parabolreflexschirme/

Detaillierte Übersicht speziell zu silberen Parabolreflexschirmen.

strobox.com

Unter „Photos“ im Menu der Seite sind nicht nur interessante Fotos zu sehen, sondern auch der dazugehörige Lichtaufbau als Skizze. Sehen und lernen…

https://photographylife.com/how-to-reduce-moire-in-lightroom-4

Artikel auf photographylife.com, der sich mit dem Entfernen von Moiré in Lightroom befasst.

Blende, Belichtungszeit und ISO

ISO-Blende-Belzeit

Fragezeichen über der Stirn, wenn es um die richtige Blende, die passende Belichtungszeit und die ISO-Einstellung geht? Dann hilft dieser Artikel bestimmt weiter.

Zur Blende (Hintergrund und Schreibweise):
Die Blende ist eine Vorrichtung, die den Lichteinfall reguliert. Ist sie weit offen, gelangt mehr Licht auf den Sensor der Kamera, ist sie weiter geschlossen, gelangt weniger Licht auf den Sensor. Die Blendenzahl beschreibt das Verhältnis von Brennweite zum Blendendurchmesser. Dieses Verhältnis wird regulär als Bruch geschrieben. Bei einer Brennweite von bspw. 50 mm und einem Blendendurchmesser von 12,5 mm ergibt sich die Blendenzahl als Verhältnis geschrieben von 1:4. Oft wird der Einfachheit halber aber nur Blende 4 geschrieben. In Objektivbezeichnungen findet man die korrekte Schreibweise noch, wie z.B. beim „AF-S Nikkor 18-105mm 1:3,5 – 5,6 G ED VR“. Manchmal wird auch ein „f/“ vor die Blendenzahl gesetzt, also für Blende 4 demzufolge „f/4“.

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Als Blendenreihe oder auch „ganze Blenden“ wird die Reihe von Blendenzahlen bezeichnet, die jeweils die doppelte oder halbe Menge Licht auf den Sensor lassen. Um jetzt nicht zu mathematisch zu werden, kann grob zusammengefasst werden, dass sich ausgehend von einer (zumeist nur theoretisch vorhandenen) Blende 1 das Verhältnis um 1:1,4 ändert. Damit ergibt sich als (ganze) Blendenreihe (schwarze Zahlen):

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Viele Kameras bieten auch Zwischenschritte in sog. „halben Blenden“ oder „Drittelblenden“ an. Diese sind in der obigen Abbildung blau (halbe Blenden), bzw. grün (Drittelblenden) dargestellt. Für die vollständige Reihe mit halben oder Drittelblenden muss jeweils die ganze Blende hinzugenommen werden.

Ganze Blenden: f/1  –  f/1.4  –  f/2.0  –  f/2.8 ..

Halbe Blenden: f/1  –  f/1.2  –  f/1.4  –  f/1.6 ..

Drittelblenden: f/1 –  f/1.1  –  f/1.2  –  f/1.4 ..

Wichtig ist das Wissen um die (ganzen) Blendenstufen. Niemand muss die halbe oder Drittelschritte auswendig kennen. Allein der Zusammenhang sollte verstanden sein.

Welche Blende tatsächlich einstellbar ist, hängt vom Objektiv ab. Bei dem oben genannten AF-S Nikkor 18-105mm 1:3,5 – 5,6 G ED VR ist die größtmögliche Blende (also kleinste Blendenzahl) bei einer Brennweite von 18mm Blende 3,5. Bei der Brennweiteneinstellung 105mm ist die größtmögliche Blende 5,6. Daher auch die Bezeichnung „1:3,5 – 5,6“. Da es sich bei dem genannten Objektiv um ein Zoomobjektiv handelt, werden hier entsprechend zwei Werte (einmal für die kürzeste und einmal für die längste Brennweite) angegeben. Bei Festbrennweiten gibt es dementsprechend nur einen Wert, z.B. „AF Nikkor 50mm 1:1.8 D“. Hier ist die maximal mögliche Blende f/1.8.

Die größtmögliche Blende ist ein Leistungsmerkmal und ist in der Regel auch in der Bezeichnungs des Objektivs auf demselben eingeprägt oder aufgedruckt. Die kleinstmögliche Blende findet man hingegen oft nur als Angabe in den Datenblättern.

Wichtig zu merken ist: Kleine Blendenzahl = große Blendenöffnung. Große Blendenzahl = kleine Blendenöffnung.

Mit ihrer Öffnung steuert die Blende also die Menge des Lichts, die in einer bestimmten Zeit auf den Sensor gelangt. Je größer die Blendenzahl (und damit je kleiner die Blendenöffnung), desto weniger Licht bei gleicher Zeit. Je kleiner die Blendezahl (und damit je größer die Blendenöffnung), desto mehr Licht bei gleicher Zeit. Deshalb werden Objektive, die eine große Blende (i.d.R. Blendenzahl kleiner gleich f/2.8) zulassen, auch als lichtstark bezeichnet. Normalerweise gilt: Je lichtstärker ein Objektiv, desto teurer (größer und schwerer) ist es – natürlich immer verglichen mit einem Objektiv gleicher Brennweite.

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anzeige-blende-d90-2

Abbildungen oben: Verschiedene Anzeige der gewählten Blendenstufe. Links über das rückwärtige Display (hier Nikon D5000), rechts über das sog. „Schulterdisplay“ (hier Nikon D90).

Abbildung unten: Blende in einem Objektiv.

blende

Die Belichtungszeit

Die Zeitdauer, in der das Licht auf den Sensor fällt, wird durch die eingestellte Belichtungszeit (auch „Verschlusszeit“) festgelegt. Da Lichtmenge und Zeitdauer linear zusammenhängen, fällt -bei gleicher Blende- in der doppelten Zeit die doppelte Menge Licht auf den Sensor oder in der halben Zeit die halbe Menge Licht.

Die Belichtungszeit wird (ausgehend von einer Sekunde) grundsätzlich in halber oder doppelter Zeitdauer angegeben, wobei -wie bei der Blendeneinstellung- die meisten Kameras Zwischenschritte beherrschen. An einigen Stellen weichen die Werte durch Rundung minimal von der exakten Teilung durch 2 ab. Die Belichtungszeit wird meistens in Sekunden angegeben, da sie oft weniger als eine Sekunde beträgt, entsprechend in Brüchen.

Hier exemplarisch ein paar typische Belichtungszeiten:

zeit
belichtungszeiten

Lichtwert (Exposure Value):

Aus einer Kombination von Blende und Belichtungszeit ergibt sich der Lichtwert oder (engl.) Exposure Value (Abk. EV) bezeichnet.

Dieser Lichtwert kann aus unterschiedlichen Kombinationen von Blendenwert und Belichtungsdauer bestehen. Denn wenn z.B. das Schließen der Blende um eine Blendestufe durch die Verdoppelung der Belichtungszeit kompensiert wird, dann ist der Lichtwert unverändert. Es gibt also bestimmte Kombinationen von Blende und Belichtungszeit gibt, die in ihren Werten unterschiedlich sein können, aber im Endergebnis einen gleichen Lichtwert erreichen. Das deshalb, weil bei bei Veränderung der Blende nur entsprechend die Belichtungszeit angepasst werden muss, sozusagen gegeneinander verschoben werden können. Zum besseren Verständnis mal ein Beispiel:

Wenn ein Bild mit Blende f/4.0 und 1/60s Belichtungszeit korrekt belichtet wird, dann bringt eine Änderung der Blende auf f/8.0 bei unveränderter Belichtungszeit eine Unterbelichtung (das Bild wird zu dunkel), da durch die kleinere Blende (größere Blendenzahl) jetzt nur noch ein Viertel des Lichts auf den Sensor fällt wie zuvor (s. oben, Blendenreihe – zwei ganze Blenden von f/4.0 zu f/8.0). Wird jetzt aber gleichzeitig die Belichtungszeit so verlängert, dass dadurch das Vierfache des Lichts auf den Sensor gelangen kann, so sind beide Werte wieder im Einklang.

Für das nachfolgende Beispiel bedeutet das eine Verlängerung der Belichtungszeit von 1/60s auf 1/15s vom ersten zum zweiten Bild, da auch zwei Blendenstufen geändert wurden. Für die Änderung vom zweiten zum dritten Bild wurde die Blende um eine Blendenstufe von f/8.0 auf f/11.0 verkleinert, aber durch die Verdoppelung der Belichtungszeit von 1/15s auf 1/8s wieder kompensiert.

Demzufolge haben die drei nachfolgenden Bilder alle den gleichen Lichtwert, obwohl unterschiedliche Blenden und Belichtungszeiten verwendet wurden.

vergleich-iso-konstant-2

Auch die nachfolgenden Blende-/Zeit-Kombinationen ergeben immer den gleichen Lichtwert:

f/8 und 1/15s
f/5,6 und 1/30s

f/4 und 1/60s
f/2,8 und 1/125s
f/2 und 1/250s

wie aber auch

f/11 und 1/8s
f/16 und 1/4s
f/22 und 1/2s
f/32 und 1s.

Ist es nun egal, welche Kombination aus Blende und Belichtungszeit gewählt wird? Rein auf das Ergebnis der Belichtung bezogen ist es tatsächlich völlig egal, welche Kombination gewählt. Allerdings haben Blende und Belichtungszeit auch noch gestalteterische Wirklungen, welche in den folgenden Artikeln beschrieben sind:

Gestalterische Wirkung der Blende
Auswirkungen verschiedener Belichtungszeiten

ISO-Empfindlichkeit:

Zurück zur richtigen Belichtung: Hier gibt es noch eine dritte Möglichkeit der Einflussnahme an der Kamera, die ISO – Empfindlichkeit . Die ISO-Einstellung bestimmt -vereinfach gesagt- die Empfindlichkeit des Sensors. Es gilt: Je höher der ISO-Wert, desto höher die Empfindlichkeit. Mit höherer ISO-Empfindlichkeit muss weniger Licht auf den Sensor gelangen, um ein gleiches Ergebnis zu erzielen, wie bei niedrigerer ISO-Empfindlichkeit. Mit jeder Verdoppelung des ISO-Wertes bedarf es nur noch der Hälfte an Licht. Daraus folgt, dass sich eine Verdoppelung der ISO-Empfindlichkeit genau so auf die Belichtung auswirkt, wie die Verdoppelung der Belichtungszeit oder das Öffnen der Blende um eine Blendenstufe. Eine Halbierung des ISO-Wertes entspricht demzufolge in der Wirkung der Halbierung der Belichtungszeit oder dem Schließen der Blende um eine Blendestufen. Typische ISO-Werte sind:

ISO 100      ISO 200      ISO 400      ISO 800       ISO 1600       ISO 3200       – und ggf. entsprechende Zwischenschritte.

In Anlehnung an das obige Beispiel aus dem Abschnitt „Lichtwert“ ergibt sich daraus, dass ein bei z.B. ISO 100 mit f/5.6 und 1/4s korrekt belichtetes Bild bei gleicher Belichtungszeit und gleicher Blende, aber einer erhöhter ISO Einstellung von ISO 200 überbelichtet ist. Um das gleiche Bild bei ISO 200 richtig zu belichten, ist die Verkleinerung der Blende um eine Blendenstufe erforderlich oder die Halbierung der Belichtungszeit. Bleibt der Blendenwert gleich, so sind die Einstellungen für die korrekte Belichtung 1/8s und f/5.6 bei ISO 200 (Blende ist unverändert, die Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit um eine Stufe von ISO 100 auf ISO 200 wurde mit der Halbierung der Belichtungszeit von 1/4s auf 1/8s ausgeglichen).

vergleich-blende-konstant-2

Das heißt leider nicht, dass die Erhöhung der ISO-Zahl der Weisheit letzter Schluss ist, wenn das Licht nicht passt. Hohe ISO-Werte wirken sich in der Regel nachteilig auf die Bildqualität aus, s.a. den entsprechenden Artikel zur ISO – Empfindlichkeit . Dennoch ist sie eine Möglichkeit der Einflußnahme und in Grenzen auch ein probates Hilfsmittel.

Fazit:

Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert stehen für die Belichtung

in Zusammenhang mit einander. Gleiche Belichtungen können mit verschiedenen Kombinationen dieser Werte erreicht werden. Blende und Belichtungszeit haben neben der reinen Belichtung aber auch noch gestalterische Aufgaben, der ISO-Wert wirkt sich auf die Qualität aus. Somit können zwar viele Werte untereinander mit gleichem Belichtungsergebnis kombiniert werden, nur ergeben sich im Bild dadurch fast immer verschiedene sichtbare Wirkungen.